Ausbildung

Dienstleistungen der SK Mainz-Wiesbaden für Industrie- und Handwerksunternehmen

Im Rahmen unserer Beratungs- und Ausbildungstätigkeiten für unsere Kunden und Neukunden bieten wir Ihnen folgende kostenlose Beratungstätigkeiten an:

Zertifizierung Ihres Betriebes nach DIN EN 1090-2 DVS ZERT:

  • Beratung und Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudits mit DVS Zert
    (SLV Mannheim)
  • Die notwendigen Schweißerprüfungen können Sie nach der neuen DIN EN ISO 9606-1 in unserem Hause (kostenpflichtig) ablegen. Wir kommen zur Abnahme der Prüfungen auch gerne in Ihr Haus.
  • Die notwendige Qualifizierung zum Schweißfachmann (ESW) ist in unserem Hause berufsbegleitend möglich.
  • TÜV-Zertifikat nach Druckgeräterichtlinie AD 2000 HP3
  • Ausbildungen (Weiterbildungen) Ihrer Mitarbeiter, gefördert durch die Agentur für Arbeit (WeGeBau) können durch uns vermittelt werden. Sprechen Sie uns einfach an ! Wir unterstützen Sie bei allen Formalitäten.
  • Möchten Sie Langzeitarbeitslosen in Ihrem Betrieb eine Chance geben, unterstützt die Bundesagentur für Arbeit dies mit Lohnkostenzuschüssen.

Haben Sie Interesse?

Die Betriebe, die im bauaufsichtlichen Bereich ( Treppen, Bühnen , Geländer ) arbeiten, müssen hierfür im Besitz einer Zulassung nach der Europäischen Norm DIN EN 1090-2 sein.

Die fachlichen Voraussetzungen für solch einen Betrieb bildet ein nach der DVS Richtlinie 1170 ausgebildeter Europäischer Schweißfachmann ab.

Die SK Mainz-Wiesbaden in Mainz-Hechtsheim bietet wie jedes Jahr solche Lehrgänge in berufsbegleitender Form an.

Grundsätzlich gibt es zwei Versionen der Ausbildung:

Teilnehmer mit einer Meisterprüfung im metallverarbeitenden Gewerbe: Hier muss der SFM – EWS – Lehrgang Teil 1 + 3 ( 2 ) besucht werden

Teilnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im metallverarbeitenden Gewerbe:

Hier muss zusätzlich zu den Teilen 1 + 3 und 2 noch der Teil 0, Allgemeine , technische Grundlagen besucht werden.

Der Lehrgang Teil 0 und 1 endet mit einer Zwischenprüfung und berechtigt zur Teilnahme am Hauptlehrgang Teil 3 ( 2 )

Die Abschlussprüfung erfolgt nach der Teilnahme des Teiles 3 in den auf den Beiblättern aufgezeigten vier Hauptgebieten.

Wir beginnen wie jedes Jahr im Juli ( 26.07.2017 ) mit dem Teil 1 und direkt anschließend mit dem Hauptteil 3 ( 2 ) .

Sollten Sie Interesse an einer solchen, qualitativ hochwertigen Ausbildung haben, melden Sie sich unter der Telefonnummer 06131 / 959 0020. Herr Heuter wird Ihnen gerne alle Fragen zum Lehrgang und zur Zertifizierung nach DIN EN 1090-2 beantworten.

Sehr gerne begleiten wir Sie bzw. Ihren Betrieb nach erfolgter Abschlussprüfung zum SFM EWS in der Zertifizierungsphase zur DIN EN 1090-2 ( kostenlos ). Die Zertifizierung erfolgt durch DVS .

SK Mainz-Wiesbaden GmbH
Dipl.-Ing. SFI Berndt Heuter
Geschäftsführer

Weitere Informationen als Download

Neuer Beruf – neue Karrierechancen

In der Metallindustrie gibt es seit dem 01. August 2013 einen neuen Ausbildungsberuf. Zwei Jahre dauert es, sich zur „Fachkraft für Metalltechnik“ ausbilden zu lassen. Metalltechnische Grundlagen in Kombination mit Spezialkenntnissen – nach diesem Prinzip ist der Ausbildungsberuf konzipiert. Wer sich für diesen Berufseinstieg entscheidet, kann im zweiten Ausbildungsjahr zwischen vier verschiedenen Fachrichtungen wählen:

– Montagetechnik

– Konstruktionstechnik

– Zerspanungstechnik

– Umform- und Drahttechnik

Der neue Ausbildungsberuf eröffnet viele Karrieremöglichkeiten in der Industrie, im Handwerk und in der Fügetechnik, denn in der Fachrichtung Konstruktionstechnik geben schweißtechnische Themen den Ton an. Auch integrative Themen wie Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Qualitätssicherung und Kommunikation sind Bestandteil der Ausbildung.

Das erste Ausbildungsjahr ist für alle angehenden Fachkräfte gleich. Auf dem Lehrplan stehen in dieser Zeit metalltechnische Kernqualifikationen.

 

Der Lehrplan im ersten Ausbildungsjahr:

1. Herstellen von Bauteilen

2. Warten von Betriebsmitteln

3. Steuerungstechnik

4. Anschlagen, Sichern und Transportieren

5. Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen

Im zweiten Ausbildungsjahr stehen Fachkenntnisse im Mittelpunkt, die speziell auf die jeweils gewählte Fachrichtung abgestimmt sind.

 

Die Fachrichtung Konstruktionstechnik

Angehende Fachkräfte für Metalltechnik, die sich für die Fachrichtung Konstruktionstechnik entscheiden, setzen einen deutlichen schweißtechnischen Schwerpunkt in ihrer Tätigkeit:

– Herstellen, Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen

– Vorrichten von Blechen sowie Rohren und Profilen nach Zeichnungen und Schablonen

– Fügen von Bauteilen mit thermischen und mechanischen Verfahren.

– thermische Vor- und Nachbehandlung von metallischen Werkstücken

– Sichtprüfen von Schweiß- und Lötverbindungen

– Aufbereiten und Schützen von Oberflächen

– handgeführtes, maschinelles und thermisches Umformen und Trennen  von Blechen, sowie Rohren und Profilen

Eine Schweißerprüfung ist nicht Bestandteil der Ausbildung. Sie sollte sich aber im Anschluss an die Ausbildung erfolgreich absolvieren lassen.

 

Anforderungsprofil:

Mit der Entscheidung, eine Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik zu absolvieren, entscheiden sich die Bewerber für eine Tätigkeit, die viele Karrierechancen mitbringt. Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, die Ausbildung zu beginnen. Es ist allerdings vorteilhaft, sich über die Anforderungen des Berufes schon vorab zu informieren.

Anforderungen des Berufes:

– Interesse an technischen Sachverhalten

– technisches Verständnis

– Leistungsbereitschaft

– Genauigkeit

– Zuverlässigkeit

– handwerkliches Geschick

– feinmotorische Fähigkeiten

– logisches Denken

– körperliche Fitness

– Verantwortungsbewusstsein

– Flexibilität

Das Gasschweißen wird hauptsächlich zum Verbinden von Blechen und Rohren aus unlegierten Stählen eingesetzt. Die zu verschweißenden Blechdicken bzw. Rohrwanddicken sind meist kleiner als 6mm.

Hauptanwendungsbereiche sind:

  • der allgemeine Rohrleitungsbau
  • die Heizungs- und Lüftungstechnik
  • der Kesselbau
  • der Karosserie- und der Apparatebau

Eine umfassende Ausbildung zum Gasschweißer ist durch den Besuch eines DVS-IIW/EWF-Lehrgangs „Gasschweißen“ nach Richtlinie DVS IIW/EWF 1111 möglich. Nach diesem Lehrgangskonzept werden mit werkstofftypischen Anforderungen auch die Ausbildungen für spezielle Werkstoffe durchgeführt.

Dieser Ausbildungsweg gewährleistet, dass der Lehrgangsteilnehmer eine umfassende praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht erhält und somit den Anforderungen der Praxis entsprechend qualifiziert ist.

Sind ausreichende Vorkenntnisse vorhanden, oder soll der Schweißer in Teilbereichen eingesetzt werden, ist meist nach einer Beratung vor Ort eine speziell auf die Fertigungsbedingungen abgestimmte Sonderschulung möglich.

Diese Ausbildung umfasst eine intensive praktische Schulung der Schweißmethoden NR oder NL, sowie fachkundlichen Unterricht. Es werden Übungs- und Fertigungsaufgaben geschweißt, die auf die Bedingungen zur Ablegung der aufgeführten Schweißerprüfungen nach DIN ISO 9606-1 abgestimmt sind.

Fachkunde

  • Schweißgeräte, Schweißgase, Schweißzusätze
  • Arbeitstechniken, Schweißnahtvorbereitung und –Darstellung
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung auch auf Baustellen
  • Schrumpfung, Spannung, Verzug und Gegenmaßnahmen
  • Werkstoffkunde
  • Herstellung von Rohren, Schweißstöße an Rohren
  • Qualitätssicherung in der Schweißtechnik
  • Schweißnahtfehler, Schweißnahtprüfverfahren
  • Thermisches Trennen
  • Aus- und Weiterbildung gemäß der DVS und IIW-Richtlinien
  • Schweißerprüfungen nach DIN ISO 9606-1

Das Lichtbogenhandschweißen wird hauptsächlich zum Verbinden von Blechen und Rohren aus unlegierten Stählen eingesetzt. Es können alle Blech- bzw. Rohrdicken in allen Positionen geschweißt werden.)

Hauptanwendungsbereiche sind:

  • der Stahl- und Brückenbau
  • der allgemeine Rohrleitungsbau
  • der Kessel- bzw. Kraftwerkbau
  • der Behälter- und Apparatebau

Eine umfassende Ausbildung zum Lichtbogenhandschweißer ist durch einen Besuch eines DVS-IIW/EWF-Lehrgangs „Lichtbogenhandschweißen“ nach Richtlinie DVS-IIW/EWF 1111 möglich. Nach diesem Lehrgangskonzept werden mit werkstofftypischen Anforderungen auch die Ausbildungen für nichtrostende Stähle ausgeführt.

Dieser Ausbildungsweg gewährleistet, dass der Lehrgangsteilnehmer eine umfassende praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht erhält und somit den Anforderungen der Praxis entsprechend qualifiziert ist. Sind ausreichende Vorkenntnisse vorhanden, oder soll der Schweißer in Teilbereichen eingesetzt werden, ist meist nach einer Beratung vor Ort eine speziell auf die Fertigungsbedingungen abgestimmte Sonderschulung möglich.

Diese Ausbildung umfasst eine praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht. Es werden Übungs- und Fertigungsaufgaben geschweißt, die auf die Bedingungen zur Ablegung einer der aufgeführten Schweißerprüfungen nach DIN ISO 9606-1 abgestimmt sind.

Fachkunde

  • Schweißgeräte, Schweißgase, Schweißzusätze
  • Arbeitstechniken, Schweißnahtvorbereitung und –Darstellung
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung auch auf Baustellen
  • Schrumpfung, Spannung, Verzug und Gegenmaßnahmen
  • Werkstoffkunde
  • Herstellung von Rohren, Schweißstöße an Rohren
  • Qualitätssicherung in der Schweißtechnik
  • Schweißnahtfehler, Schweißnahtprüfverfahren
  • Thermisches Trennen
  • Aus- und Weiterbildung gemäß der DVS und IIW-Richtlinien
  • Schweißerprüfungen nach DIN ISO 9606-1

Das Metallschutzgasschweißen wird nahezu in allen Bereichen der Metallverarbeitung angewendet. Der Anwendungsbereich reicht vom Schweißen dünner Bleche im Karosseriebau bis zum Fügen dickwandiger Bauteile im Stahlbau und Schwermaschinenbau.

Bei Stählen wird das Schweißbad durch aktive Schutzgase vor Luftzutritt geschützt (MAG). Nichteisenmetalle werden mit inerten Schutzgasen geschweißt (MIG).

Hauptanwendungsbereiche sind:

  • Fahrzeugbau / Fahrzeugreparatur
  • Stahlbau / Brückenbau
  • Maschinenbau

Eine umfassende Ausbildung zum Metall-Aktivschweißen „MAG“ für unlegierte und niedriglegierte Stähle wird durch den Besuch des DVS-IIW/EWF-Lehrgangs „Metall-Aktivgasschweißen“ nach Richtlinie DVS-IIW/EWF 1111 erreicht. Nach diesem Lehrgangskonzept werden mit werkstofftypischen Anforderungen auch die Ausbildung für nichtrostende Stähle und Aluminiumwerkstoffe durchgeführt.
Dieser Ausbildungsweg gewährleistet, dass der Lehrgangsteilnehmer eine umfassende praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht erhält, und somit den Anforderungen der Praxis entsprechend qualifiziert ist. Die Ausbildung erfolgt sowohl mit Massiv- als auch mit Fülldrahtelektroden.
Sind ausreichende Vorkenntnisse vorhanden, oder soll der Schweißer in Teilbereichen eingesetzt werden, ist meist nach einer Beratung vor Ort eine speziell auf die Fertigungsbedingungen abgestimmte Sonderschulung möglich.
Diese Ausbildung umfasst eine praktische Ausbildung und einen fachkundlichen Unterricht.
Es werden Übungs- und Fertigungsaufgaben geschweißt, die auf die Bedingungen zur Ablegung einer der aufgeführten Schweißerprüfungen nach DIN ISO 9606-1 abgestimmt sind.

Fachkunde

  • Schweißgeräte, Schweißgase, Schweißzusätze
  • Arbeitstechniken, Schweißnahtvorbereitung und –Darstellung
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung auch auf Baustellen
  • Schrumpfung, Spannung, Verzug und Gegenmaßnahmen
  • Werkstoffkunde
  • Herstellung von Rohren, Schweißstöße an Rohren
  • Qualitätssicherung in der Schweißtechnik
  • Schweißnahtfehler, Schweißnahtprüfverfahren
  • Thermisches Trennen
  • Aus- und Weiterbildung gemäß der DVS und IIW-Richtlinien
  • Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606-1

Das Wolfram-Inertgasschweißen wird hauptsächlich zum Verbinden von Blechen und Rohren aus unlegierten, legierten Stählen, Aluminium und Sonderwerkstoffen eingesetzt. Es können alle Blech- bzw. Rohrwanddicken in allen Positionen verschweißt werden.

Hauptanwendungsbereiche sind:

  • die Blechbearbeitung, z.B. Fahrzeugbau
  • der allgemeine Rohrleitungsbau
  • der Kessel- bzw. Kraftwerksbau
  • der Behälter- und Apparatebau

Eine umfassende Ausbildung zum WIG-Schweißer ist durch den Besuch eines DVS-IIW/EWF-Lehrgangs „Wolfram-Inertgasschweißen“ nach Richtlinie DVS-IIW/EWF 1111 möglich. Nach diesem Lehrgangskonzept werden mit werkstofftypischen Anforderungen auch die Ausbildung für nichtrostende Stähle und Aluminiumwerkstoffe durchgeführt.
Dieser Ausbildungsweg gewährleistet, dass der Lehrgangsteilnehmer eine umfassende praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht erhält, und somit den Anforderungen der Praxis, entsprechend qualifiziert ist.
Sind ausreichende Vorkenntnisse vorhanden, oder soll der Schweißer in Teilbereichen eingesetzt werden, ist meist nach einer Beratung vor Ort eine speziell auf die Fertigungsbedingungen abgestimmte Sonderschulung möglich.

Diese Ausbildung umfasst eine praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht.

Es werden Übungs- und Fertigungsaufgaben geschweißt, die auf die Bedingungen zur Ablegung einer der aufgeführten Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606-1 sowie der TÜV Druckgeräterichtlinie, 97/23/EG etc, abgestimmt sind.

Fachkunde

  • Schweißgeräte, Schweißgase, Schweißzusätze
  • Arbeitstechniken, Schweißnahtvorbereitung und –Darstellung
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung auch auf Baustellen
  • Schrumpfung, Spannung, Verzug und Gegenmaßnahmen
  • Werkstoffkunde
  • Herstellung von Rohren, Schweißstöße an Rohren
  • Qualitätssicherung in der Schweißtechnik
  • Schweißnahtfehler, Schweißnahtprüfverfahren
  • Thermisches Trennen
  • Aus- und Weiterbildung gemäß der DVS und IIW-Richtlinien
  • Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606-1

Für Privatpersonen bieten wir Schnupperkurse in verschiedenen Schweißverfahren an:

  • Metallschutzgasschweißen MIG/MAG
  • Elektrodenhandschweißen E-Hand
  • Gasschweißen
  • WIG Schweißen

Personen die im privaten Bereich kleinere Schweißarbeiten durchführen wollen, werden in diesen Kursen von unserem zertifizierten Lehrpersonal in der Handhabung der Schweißgeräte und der Technik des Schweißens unterrichtet. Die Kurse werden in unserer hochmodern ausgestatteten Ausbildungsstätte durchgeführt. Die Dauer der Schnupperkurse beträgt maximal drei Tage.

Preise

Preise

Einzelunterricht
2-3 Teilnehmer (pro Person)
4-5 Teilnehmer (pro Person)

100 Euro/Tag
80 Euro/Tag
70 Euro/Tag

VERMIETUNG SEMINARRÄUME

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